Kleine und abgelegene Dörfer sind in Rumänien nichts Ungewönliches, zumindest was das Bergland betrifft. In den letzten Jahren haben sich erste Pensionen darauf spezialisiert, den Gast “das einfache Leben auf dem Land” spüren zu lassen. Eine Alternative dazu sind Übernachtungen bei Gastgeberfamilien. Insbesondere in Gebieten mit touristischen Reizen gibt es entsprechende Gastfamilien für in- und ausländischen Touristen. Vorteil der Gastfamilien: man wird als Gast und nicht als Tourist behandelt. So hat der Reisende auch die Chance, den Lebensstil und die Traditionen der Menschen kennenzulernen. Von dem Preis her, sind Gastgeberfamilien meist günstiger als Pensionen. Anders als in den meisten Gegenden der Europäischen Union, betreiben die Bauern in Rumänien keine Farmen, sondern meistens einen altmodischen Bauernhof, von dem die meisten Produkten stammen, die auf dem Tisch kommen. Künstliche Nahrungsmittel für Tiere oder chemische Dünger sind bei den Bauern in solchen Ortschaften selten zu finden. An Ökoprodukten wird es dem Touristen deshalb nicht mangeln.
In einigen gebirgigen Gegenden werden Esel als Transportmittel verwendet